Pressemeldungen

Pressemeldung: Betrieb von Lüftungs- und Klimaanlagen während der Covid-19-Pandemie

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Berlin, Bonn 26.03.2020 – Betreiber von Lüftungs- bzw. Klimaanlagen werden in diesen Tagen oft mit der Frage konfrontiert, ob das Coronavirus SARS-CoV-2 durch Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) übertragen wird. Nach aktuellem Kenntnisstand werden Corona-Viren durch Tröpfcheninfektion verbreitet. Eine Übertragung von Corona-Viren über Lüftungs- bzw. Klimaanlagen kann deshalb nahezu ausgeschlossen werden. Über die Außenluft- und Zuluftleitungen können aufgrund der eingebauten Filter keine Tröpfchen, die das Corona-Virus enthalten könnten, in die Räume eingetragen werden.
Der BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e. V., der FGK – Fachverband Gebäude-Klima e. V. und der RLT-Herstellerverband – Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte e. V. haben jetzt auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes die gemeinsame Empfehlung „Betrieb Raumlufttechnischer Anlagen unter den Randbedingungen der aktuellen Covid-19-Pandemie“ erarbeitet. Grundsätzlich wird empfohlen, Räume mit einem möglichst hohen Außenluftanteil zu lüften. Daher ergeben sich u.a. folgende Empfehlungen für den Betrieb der Lüftungs- bzw. Klimaanlagen:
- RLT-Anlagen mit Außenluft nicht abschalten; Außenluftvolumenströme nicht reduzieren, sondern möglichst erhöhen.
- Umluftanteile, soweit in den Anlagen vorhanden, zugunsten der Außenluftanteile reduzieren.
- Betriebszeiten der Anlagen gegebenenfalls vor und nach der regulären Nutzungszeit verlängern.
- Überströmung zwischen verschiedenen Nutzungseinheiten nach Möglichkeit minimieren.
- Wenn möglich Filter mit höherem Abscheidegrad verwenden.
- Luftfeuchtigkeit nicht unter 35 % halten, möglichst über 40 %.
- Wartung der Anlagen sicherstellen und Leckagen minimieren.
Sekundärluftgeräte (Ventilatorkonvektoren, Induktionsgeräte, Split-Geräte) sind nur im jeweiligen einzelnen Raum wirksam und übertragen keine Keime in andere Räume.

TGA-Kongress 2020 in Berlin wird verschoben

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Bietigheim-Bissingen, 16.03.2020 – Der für den 02. und 03. April 2020 in Berlin geplante TGA-Kongress 2020 wird nicht stattfinden. „Aufgrund der aktuellen Entwicklungen um das neuartige Corona-Virus sehen wir uns leider gezwungen, den TGA-Kongress 2020 jetzt abzusagen und auf einen späteren Termin zu verschieben“, sagte Günther Mertz Geschäftsführer der TGA-Repräsentanz Berlin im Namen der Trägerverbände. „Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht. Für den Kongress hatten wir über 60 hochrangige Referenten gewonnen und bereits 350 angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter über 60 Studierende. Wir nehmen aber unsere Verantwortung ernst, durch Prävention die Verbreitungsgeschwindigkeit des Virus zu verlangsamen und die Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu gefährden.“ Es wird angestrebt, den TGA-Kongress zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen – nach aktuellem Stand der Planungen Ende Januar 2021.

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März 2020

Neue Studie belegt: Negative CO2-Vermeidungskosten in der Gebäudetechnik

„Mit CO2-Vermeidung Geld verdienen – statt teurem Ankauf von Zertifikaten“


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Berlin, Bonn, 09.03.2020 – Die aus Gründen des Klimaschutzes dringend erforderliche Reduktion der CO2-Emissionen ist teilweise mit hohem finanziellem Aufwand verbunden – das Stichwort lautet: „CO2-Vermeidungskosten“. Doch gerade im Gebäudebereich, der für rund 35 Prozent der gesamten CO2-Emissionen verantwortlich ist, lassen sich mit geringen Investitionsmaßnahmen enorme CO2-Einsparungen erzielen. Das belegt jetzt eine neue Studie, die das E.ON Energy Research Center der RWTH Aachen, der Umweltcampus Birkenfeld und das Institut für Luft- und Kältetechnik Dresden erstellten. Allein im Bereich der Klima- und Lüftungstechnik können durch wirtschaftlich attraktive Maßnahmen jährlich bis zu 3 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. „Entscheidend ist, dass sich bei zahlreichen Maßnahmen, beispielsweise bei der Installation von Wärmerückgewinnungssystemen oder bei der Betriebsoptimierung, negative Vermeidungskosten in Höhe von über 200,00 Euro pro Tonne CO2 ergeben“, sagte Günther Mertz, Geschäftsführer der Verbände der Technischen Gebäudeausrüstung, die die Studie in Auftrag gaben. „Das heißt, die Investitionen rechnen sich innerhalb kürzester Zeit.“ Auch beim Einsatz neuer Kälteanlagen, beispielsweise in Supermärkten, Hotels oder Bürogebäuden, liegen die Vermeidungskosten bei lediglich 107,00 Euro pro Tonne CO2.

Deutschland läuft Gefahr, seine Klimaschutzverpflichtungen nur noch über den Zukauf von CO2-Zertifikaten aus anderen EU-Staaten erfüllen zu können. Dadurch drohen dem Bundeshaushalt – und damit dem Steuerzahler – Belastungen in Milliardenhöhe. „Deutlich sinnvoller wäre es, in CO2-Vermeidungsmaßnahmen in Deutschland zu investieren, als das Geld für Zertifikatzukäufe aus anderen EU-Staaten einzusetzen,“ sagte Professor Dr.-Ing. Dirk Müller, RWTH Aachen.
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Initiiert wurde die Studie von drei führenden Verbänden der Technischen Gebäudeausrüstung, dem BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e. V., dem FGK – Fachverband Gebäude-Klima e. V. und dem Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte e. V. Schon frühere Studien, beispielsweise vom Bundesverband der Deutschen Industrie BDI belegten, dass gerade in der Gebäudetechnik die CO2-Vermeidungskosten besonders gering und die Amortisationszeiten besonders kurz sind.

Pressemeldung: Von Thun neuer Vorsitzender, Weger im Amt bestätigt

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Die Mitgliederversammlung des Herstellerverbandes Raumlufttechnische Geräte e.V. wählte anlässlich ihrer Sitzung Ende Januar einstimmig Andreas von Thun, Geschäftsführer der BerlinerLuft. Technik GmbH, zum neuen Vorsitzenden. Er tritt die Nachfolge von Frank Ernst an, der aufgrund beruflicher Veränderungen nicht mehr für eine weitere Kandidatur zur Verfügung stehen konnte. Ebenfalls einstimmig wurde Christian Weger, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes und Obmann des Arbeitskreises Marketing, in seinem Amt bestätigt.


„Unser erklärtes Ziel ist es“, so von Thun nach seiner Wahl, „die Raumlufttechnik als elementares Element der Energiewendediskussion und die Aspekte der Innenraumluft- Qualität weiter voranzubringen“. Hierzu sollen die politische Kommunikation und die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes weiter gestärkt werden. Unterstützt wird Andreas von Thun, neben Christian Weger, von Udo Ranner, ebenfalls stellvertretender Vorsitzender des Verbandes und Obmann des Arbeitskreises Technik.

 

Bietigheim-Bissingen, 29.01.2020

Pressemeldung: RLT-Richtlinie 05 „BIM für RLT-Geräte“ veröffentlicht

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Digitalisierung im Bau, im Besonderen das Thema Building Information Modeling (BIM), lebt, neben dem Austausch von Informationen, von der Vereinheitlichung und Standardisierung. Zu oft ist für die beteiligten Projektteilnehmer heute noch unklar, was genau gemeint ist, wenn ein "BIM-Modell" gefordert wird.

Daher arbeitet der RLT-Herstellerverband seit einigen Monaten im "Arbeitskreis BIM" an der Standardisierung von Datensätzen und Modellen für RLT-Geräte. Als erster Schritt in der Öffentlichkeit wurde jetzt die RLT-Richtlinie 05 "Building Information Modeling für Raumlufttechnische Geräte" auf der Homepage des Verbandes veröffentlicht. Die Richtlinie ist dabei gleichzeitig als Rahmen und lebendes Papier zu verstehen, welches für die weiteren Diskussionen eine Grundlage bietet.

Bietigheim-Bissingen, 28.11.2019

Pressemeldung: Aktuelle Entwicklungen in der Raumlufttechnik

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Mit der Vortragsreihe „Aktuelle Entwicklungen in der Raumlufttechnik:
Digitalisierung – Normung – Gesetzgebung – Trends“ lockte der Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte e. V. 265 Teilnehmer. Die Vortragsreihe fand in der ersten Novemberhälfte in Zürich, Neuss und München statt. In insgesamt neun Vorträgen wurden, neben energiesparrechtlichen Themen, aktuelle Trends in der Raumlufttechnik aufgezeigt. Dabei standen vollverdrahtete Klimazentralen, Mesh-Netzwerke, kabelloses Gebäudemanagement und moderne MSR-Technik im Vordergrund. In weiteren Vorträgen wurden die Projektierung zentraler Lüftungs- und Klimaanlagen auf Basis der neuesten technischen Regeln, wie Ökodesign-Richtlinie, sowie die aktuellen Richtlinien des RLT-Herstellerverbandes vorgestellt. Auf ein besonders großes Interesse stieß die neue RLT-Richtlinie zu Building Information Modelling. „Die erfreulich hohe Teilnehmerzahl sowie die angeregten Diskussionen zeigten, dass wir mit dieser Themenauswahl dem Informationsbedarf der Branche Rechnung tragen konnten“, resümiert Frank Ernst, Vorstandsvorsitzender des Verbandes.


Bietigheim-Bissingen, 11.11.2019

Pressemeldung: Klimaschutz: CO2-Vermeidung statt teurem Ankauf von Zertifikaten

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Bonn/Bietigheim-Bissingen, 06.05.2019 Deutschland läuft Gefahr, dass es seine Klima­schutzverpflichtungen nur über den Zukauf von CO2-Zertifikaten aus anderen EU-Staaten erfüllen kann. Dadurch drohen dem Bundeshaushalt – und damit dem Steuerzahler – Belastungen in Milliardenhöhe. „Deutlich sinnvoller wäre es, in CO2-Vermeidungsmaßnah­men in Deutschland zu investieren, als das Geld für Zertifikatzukäufe aus anderen EU-Staaten einzusetzen,“ sagte Professor Dr.-Ing. Dirk Müller, RWTH Aachen. Gerade im Gebäudebereich, der für rund 40 Prozent der gesamten CO2-Emissionen verantwortlich ist, lassen sich mit geringen Investitionsmaßnahmen enorme CO2-Einsparungen erzielen. Um dies der Politik und der Öffentlichkeit nochmals deutlich zu machen, sollen die CO2-Vermei­dungskosten im Bereich der Gebäudetechnik in einer umfassenden Studie belegt werden.


Initiiert wurde die Studie von drei führenden Verbänden der Technischen Gebäudeaus­rüstung, dem BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e. V., 

dem FGK – Fachverband Gebäude-Klima e. V. und dem Herstellerverband Raumluft­technische Geräte e. V. Schon frühere Studien, beispielsweise vom Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI, belegten, dass gerade in der Gebäudetechnik die CO2-Vermeidungskosten besonders gering sind. Daher soll speziell für die Lüftungs- und Klimatechnik eine weitere vertiefende Betrachtung erfolgen. Durchgeführt wird diese Studie vom E.ON Energy Research Center der RWTH Aachen, vom Institut für Luft- und Kältetechnik Dresden und vom Umweltcampus Birkenfeld. Neben übergeordneten Angaben zu den CO2-Vermeidungskosten sollen die Einsparpotenziale auch an konkreten Neubau- und Sanierungsprojekten dokumentiert werden. Die finalen Ergebnisse sollen im November 2019 im Rahmen des Wirtschaftsforums der Technischen Gebäudeausrüstung präsentiert werden.


Pressekontakte:

Alexander Grund
FGK e. V.
Tel. 07142 788899-14
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.fgk.de

Jörn Adler 
BTGA e. V.                                                                                  
Tel. 0172 3929058                                             
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!                                                                            
www.btga.de   

Pressemeldung: Udo Ranner als Vorstand Technik bestätigt

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Die Mitgliederversammlung des Herstellerverbandes Raumlufttechnische Geräte e.V. bestätigte im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung Anfang Februar Udo Ranner für weitere zwei Jahre als Vorstand Technik. Udo Ranner tritt somit seine zweite Amtszeit an. In seinen Verantwortungsbereich fallen vorrangig die Normungsaktivitäten des Verbandes sowie die verschiedenen Richtlinien und Zertifizierungen. Zudem leitet er den Arbeitskreis Technik des Verbandes.


Dem Vorstand gehören ferner Frank Ernst, Geschäftsführer Menerga GmbH, als Vorstandsvorsitzender sowie Christian Weger, Geschäftsführer Weger GmbH, als Vorstand Marketing an. Derzeit befasst sich der Herstellerverband vorrangig mit dem europäischen Energiesparrecht sowie dem Thema Building Information Modelling, BIM.


Bietigheim-Bissingen, 15.02.2019

Pressemeldung: Aktualisierung der RLT-Richtlinie „Zertifizierung

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Der Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte e. V. aktualisiert in regelmäßigen Abständen seine Richtlinien, um darin technische Entwicklungen abzubilden und dem jeweils aktuellen Rechtsrahmen Rechnung zu tragen. So wurde jetzt die RLT-Richtlinie „Zertifizierung“ überarbeitet, in der vor allem die Anforderungen an das Ausstellen der wichtigen RLT-Energieeffizienzlabel geregelt ist. In der vorliegenden Ausgabe hat sich der Verband zur Stärkung der V-Klasse entschlossen, sowie Anpassungen an DIN EN 16798-3 und DIN EN 13053 vorgenommen. Des Weiteren sind nun auch das Vorgehen bei Ventilatorenwänden in der Richtlinie thematisiert, sowie eine Musterrechnung zum Verständnis der Berechnung der Wirkleistung eingefügt. Die RLT-Richtlinie „Zertifizierung“ mit Stand November 2017 repräsentiert somit erneut den aktuellen Stand der energetischen Anforderungen an RLT-Geräte. Sie steht ab sofort zum kostenlosen Download auf der Internetseite des Verbandes (rlt-geraete.de) zur Verfügung.

Die vom Herstellerverband initiierte und hoch marktrelevante Energieeffizienzzertifizierung wurde bereits im Jahr 2015 in eine eigene RLT-Richtlinie „Zertifizierung“ gefasst. Sie beinhaltet die Anforderungen der Ökodesign-Richtlinie. „Mit unseren aktuellen und zukunftsweisenden Richtlinien unterstreicht der Herstellerverband seinen weitreichenden Einfluss auf Anforderungen und Entwicklung von RLT-Zentralgeräten“, resümiert Siegfried Vogl-Wolf, Vorstandsvorsitzender des Verbandes. Alle Richtlinien stehen auf der Homepage des Herstellerverbandes www.rlt-geraete.de zum kostenlosen Download bereit.

Bietigheim-Bissingen, 19.12.2017

Pressemeldung: Europäisches Parlament stärkt Lüftung und Luftqualität im Gebäude

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG von
Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e. V. (BTGA)
Fachverband Gebäude-Klima e. V. (FGK)
Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte e. V. (RLT-Herstellerverband)

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Hauptstadtbüro Berlin

 

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